Medien??? Neue Medien? Eine große allumfassende Medienkultur?
>> Nee, find ich doof! Soziale Kontakte, im Hier und Jetzt leben, das ist wichtig!!
DOCH:
Man rutscht da so hinein, die heutige Gesellschaft kommt nicht aus ohne die neuen Medien.
Vom Fernseher und Discman über den ersten MP3-Player, der Familien-Computer, der irgendwann sogar Internetanschluss hatte, E-Mail-Accounts und Google-Recherchen näherte ich mich Internetplattformen, Foren, die man fleißig bepostet oder letztendlich Gemeinschaftsportalen wie Schüler-VZ oder Facebook.
Dabei ist trotzdem tief verankert, nicht zu viel preiszugeben, sich dem entziehen zu wollen, da alles, was ich im Internet veröffentliche, wieder abrufbar ist und letztendlich das eigene Profil prägt.
Ganz allgemein weiß ich einfach viel zu wenig über elektronische Medien. Wie komplex ist das World Wide Web, wie können Computercracks Accounts hacken und wieso sollte sich überhaupt jemand gerade für mich und mein Profil interessieren? Das sind alles Fragen, die mich prägen, verwirren und den "neuen Medien" kritisch gegenüber stehen lassen.
Facebook? Nein, da mach ich nicht mit, das ist international, da ist jeder drin, dort präsentiere ich mich wirklich jedem. Zuerst war das meine Einstellung, doch irgendwann heißt es: "Wieso, das hast du nicht mitbekommen, das haben wir doch in einer Facebook-Nachricht diskutiert."
Wenn alle Freunde die Kommunikation über das Internet oder die neuen Medien allgemein vorziehen, kann man sich dem glaube ich gar nicht entziehen.
Ich würde also allgemein meine Fortschritt meiner Mediensozialisation schleichend, nicht immer sichtbar aber doch sehr stetig bezeichnen. Die anfängliche Begeisterung, als sich das Internet etablierte, wird langsam zur Gewohnheit und wird mittlerweile von mir hinterfragt. Doch auf jeden Fall bin ich sehr stark in der Welt der neuen Medien sozialisiert, ob ich es will / wollte oder auch nicht.

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