Mittwoch, 7. November 2012

Schlaviermusik - 2

2. Sitzung vom 06.11.2012

... sorry für die Audioqualität - wir werden in Zukunft eine bessere Kamera verwenden!




Schlaviermusik - 1

Im Rahmen unserer Prüfungsleistung für unser Seminar "Musikunterricht & web 2.0" haben wir, Michael und Jörn, uns überlegt, ein Video-Lerntagebuch zu erstellen. Zwei Aspekte haben uns zu dieser Idee gebracht:

1) Didaktische Komponente
2) Künstlerische Komponente

1) - Das Lerntagebuch ist vor allem für den Reflexionsprozess entscheidend. Gerade im Fach Musik eignet sich diese Form zur Ergebnissicherung, da Erkenntnisse bei musikalischen/praktischen Arbeiten in schriftlicher Form nicht geeignet festgehalten werden können. Mit dem Video wird also eine auditiv-visuelle Grundlage geboten, um das bereits Geschaffene wieder abrufen zu können. Die Schüler können mithilfe des Videos ganz konkrete Ideen am Instrument dokumentieren, die sonst durch eine rein auditive Herangehensweise stark eingeschränkt werden.Weiterhin eignet es sich, um im Klassenverband einen Ausgangspunkt für Feedbacksituationen zu schaffen. Eine abschließende Präsentation der praktischen Arbeit kann mit den einzeln enstandenen Videos erfolgen. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Videos eine angemessene Länge aufweisen.

Das Hochladen auf einen dafür eingerichteten Blog lässt sich nach einer Einführung im Klassenverband problemlos in der letzten Viertelstunde des Unterrichts realisieren, da nahezu jeder Schüler die nötigen multimedialen Voraussetzungen mitbringt. Im Sinne von Musikunterricht und Web 2.0 bietet ein Blog auf diese Weise ein nützliches Austauschsforum.


2) - Wir möchten nun ein solches Projekt sozusagen stellvertretend durchführen, und ganz nebenbei auch künstlerisch "auf unsere Kosten kommen". Das soll in einem gesteckten zeitlichen Rahmen passieren - voraussichtlich 8-10 Sitzungen werden wir uns für die Dauer einer Doppelstunde zum Proben Treffen, um ein Stück für Klavier und Schlagzeug zu schreiben. Anschließend werden wir die erarbeiteten musikalischen Elemente auf Video festhalten und dann posten. Das ermöglicht dem geneigten Zuhörer, den Entstehensprozess eines Musikstückes nachvollziehen zu können.

Das Stück für Klavier und Schlagzeug soll zum einen die beiden Instrumente möglichst gleichberechtigen. Sound- und Spielmöglichkeiten sollen ausgelotet werden. Eine formale Gestaltungsidee war dabei die klassische Sonate mit ihren Formteilen. Das soll nun in einen modernen Kontext gefasst werden. Der Ausgang ist uns dabei selbst unklar, wird jedoch im Laufe der Videodokumentation zu verfolgen sein.

1. Sitzung vom 30.10.2012